Dart ist auch eine Ausdauersportart – besonders an langen Turniertagen merkt man, wie viel mentale und physische Energie ein konsistenter Wurf kostet. Diese Einheit trainiert gezielt die Grundlagenausdauer: Wurfgefühl und Technik unter leichter Ermüdung aufrecht erhalten.
Mobilisation, Ballübung und lockeres Einwerfen wie gewohnt. Heute kurz halten – die Einheit selbst ist der Hauptteil.
6 Darts pro Aufnahme auf das abgedeckte Board – schneller Rhythmus, Ziel ist Gruppierung. Kein Zielen, kein Zögern – Dart für Dart, zügig.
Je 6 Darts. Start links am Board, dann rechts, dann zurück auf den ersten Dart – als Kopie. Das Muster wiederholt sich:
Dart 3 soll auf Dart 1 landen, Dart 4 auf Dart 2 – und so weiter. Das Gefühl entscheidet.
Gleiche Logik, andere Achse: Start unten am Board → oben → zurück auf unten → oben → usw. Dart 3 soll Dart 1 kopieren, Dart 4 Dart 2.
Abdeckung runter. Pro Aufnahme 6 Darts: die ersten drei auf das erste Ziel, die nächsten drei auf das zweite. Jede Kombination 5 Aufnahmen.
Jetzt jeder Dart auf ein anderes Feld – der Arm wechselt mit jedem Wurf das Ziel. 5 Aufnahmen durchhalten.
Jede Kombination: Dart 1 auf das Triple, Dart 2 auf Bull – im Wechsel mit 6 Darts. 5 Aufnahmen pro Kombination.
Das Training ist damit beendet. Wenn noch Kraft und Lust vorhanden sind – gerne ein paar entspannte Runden deines Lieblingsspiels dranhängen. Kein Muss.
- Wann habe ich gespürt, dass der Arm müde wird? Nach welchem Block?
- Hat sich das Wurfgefühl verändert, als die Ermüdung einsetzte?
- Welche Kombination lief am flüssigsten? Welche war am schwersten?
- Wie war das schnelle Umschalten zwischen den Zielen in Block 3?
- Gab es einen Moment, wo ich abbrechen wollte? Was hat mich weitergemacht?
- Wurfgefühl heute (1–10): ___
