Dart und Training: Gibt es ein Richtig oder Falsch?

Koordinationsübungen: Sinn oder Unsinn?

In keinem herkömmlichen Dart Trainingsplan ist von Koordination die Rede. Es geht immer nur ausschließlich um Trainingsspiele. Alle Trainingsspiele haben aber eines gemeinsam, sie orientieren sich an Spielsituationen.
Generell ist das nicht falsch und spielt auch in einem gut ausbalancierten Trainingsplan eine wichtige Rolle.
Um seine Fähigkeiten aber insgesamt zu verbessern, benötigen wir Übungen, die in anderen Sportarten zum absoluten Standard gehören.

Koordinationsübungen!

Mit dem Training der Bewegungskoordination verbessern wir langfristig unsere Wurftechnik. Und an den Anfang des Trainings gesetzt, bietet es ein sehr gutes Aufwärmen für das Technik- und Haupttraining.

Techniktraining: Heil oder Übel?

Der Wurftechnik wird sehr viel Beachtung geschenkt. Einige Spieler sehen im „perfekten“ Dartwurf den heiligen Gral. Was aus dieser Ansicht resultiert, ist leider genau das Gegenteil eines guten Techniktrainings. Der Wurf wird ständig im inneren Fokus kontrolliert und mit jedem Wurf auf gut oder schlecht beurteilt. Somit wird es schwer den Wurf zu ökonomisieren und seinen eigenen Stil zu entwickeln.

Techniktraining bedeutet nicht, seinen Dartwurf ständig zu überprüfen und zu verbessern!

Es werden Übungen ausgewählt, die den Bewegungsfluss fördern oder einzelne Elemente des Dartwurfs stabilisieren. Das macht meine Dart Trainingspläne einzigartig.

Konditionstraining: Warum brauche ich das?

Spätestens wenn die Leistung ausreicht, um auf Bühnen oder um Titel zu spielen, wird diese Komponente immer wichtiger. Der Leistungsanstieg in der Spitze wird immer deutlicher. Immer mehr Spieler schaffen Averages und Bestleistungen, die vor 10-15 Jahren nur einer Handvoll Spieler möglich waren. Das bedeutet, die Spiele werden härter und fordern mehr Konzentration und mentale Stärke.

Mit einer guten Kondition legst du eine wichtige Basis für deine mentale Stärke.

Mentaltraining: Brauche ich einen Psychiater?

In unseren Gedanken laufen ständig Prozesse ab, viele davon unbewusst und unkontrolliert. Häufig ist das kontraproduktiv, da wir uns mit Unsicherheiten, Ängsten und dem Versagen auseinandersetzen. Das blockiert uns und kann auf Dauer zu einer negativen Einstellung im und zum Wettkampf führen. Das Resultat ist dann oft in Versagensängsten, Wettkampfblockaden oder dem Scheitern im entscheidenden Moment zu erkennen.

Kann jeder, also auch ich, mental stark werden, oder ist das genetisch verankert?

Das einzige, was genetisch verankert ist, ist die Angriffs- oder Flucht Reaktion. Sie bestimmt, meist aufgrund von Erfahrungswerten, wie wir Stresssituationen erleben und mit ihnen umgehen. Wenn wir es verstehen unsere Gedanken positiv auszurichten, haben wir eine große Chance aus der Wettkampfangst auszubrechen und in den Flow zu kommen.

Psychoregulation (Atmung, Visualisierung usw.) hilft uns als Werkzeug, den besten Aktivierungsgrad zu erreichen und Höchstleistung abrufen zu können.

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