Wie gehe ich vor, wenn die Wurfhöhe nicht stimmt? Auf was muss ich achten?

Das wichtigste, ich muss den Grund herausfinden, warum ich zu tief werfe. Das ist nicht ganz einfach und erfordert Erfahrung. Es können mehrere Optionen verantwortlich sein, die ich hier im weiteren Verlauf aufzeigen möchte.

In meinem YouTube Video „Meine Darts kommen zu tief“ ist ein Aspekt, dass der Ellenbogen zu tief steht und wir dadurch den Dart unterhalb unseres gewünschten Feldes einschlagen lassen. Eine weitere Möglichkeit ist der Releaespunkt unseres Dartwurfs.

Es gibt noch weitere Fälle, aber diese beiden Fälle sind heute Gegenstand unserer Betrachtung.

Dart Trainer testet einen Wurfsensor

Darts zu tief, was nun?

Eine Variante ist der zu tiefe Ellenbogen, der oft im Verlauf längerer Spielzeiten am Practice Board vorkommt. Es ist daher auf eine Ermüdung zurückzuführen, die im Verlauf des Dart Trainings eintritt. Dadurch verändert sich die Wurfgeometrie und der Realsepunkt. Der Dart bekommt nicht mehr den richtigen Impuls und ist daher zu tief im Ziel.

Wir müssen aber unbedingt eine Stressbedingte Veränderung des Dart Wurfs ausschließen können. Das kommt vor, wenn wir in einem Wettkampf unter Druck geraten, oder wir mit dem Trainingsweltmeister Syndrom zu kämpfen haben. Denn der zu hohe Stress führt zu einer Verkrampfung der Muskulatur und damit einhergehenden Veränderungen der Wurfgeometrie, die ebenso zu Höhenabweichungen führen werden.

Wenn es der Leistungsdruck nicht ist.

Die erste intuitive Maßnahme eines Dartspielers ist die Erhöhung der Wurfbeschleunigung. Wie in meinem YouTube Video zu sehen ist, führt das sehr oft zu Würfen, die in die nach links abweichen. In dem Video werfe ich eine Versuchsreihe mit Wurfstärke Sensoren, das Ergebnis ist eindeutig. Daher ist bei dieser Option sehr viel Zeit nötig, um sich an den richtigen Ablauf zu gewöhnen. Hier gilt es, den Dartwurf zu schulen und nicht auf Ergebnisse zu setzen.

Das sollte man generell unterlassen, wenn man sich in einer Phase der Wurftechnikveränderung befindet. Hier ist die Maxime, „Prozessorientiert und nicht Ergebnisorientiert“.

So wird gewährleistet, dass sich das Gehirn und das motorische System an den neuen Ablauf gewöhnen können. Generell kann man sagen, dass zu viele Änderungen auf einen Schlag genauso negative Auswirkungen haben werden, wie die stete Veränderung und Zwangsoptimierung seines Dartwurfs.

Dart Trainer testet einen Wurfsensor

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